Lagebericht 2018

Erfolgsrechnung – Ertrag

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 1,7 Prozent (Vorjahr 2,9 Prozent) auf CHF 40,50 Millionen. Das Wachstum im Kreditgeschäft sowie ein um 13,5 Prozent gesunkener Zinsaufwand trugen massgeblich zu diesem Resultat bei und vermochten die rückläufige Zinsmarge (–2,1 Basispunkte) zu kompensieren.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 6,4 Prozent (Vorjahr 11,0 Prozent) auf CHF 7,02 Millionen. Insbesondere Mehrerträge im Bereich der Vermögensverwaltung haben zu diesem guten Ergebnis beigetragen. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm im Berichtsjahr ebenfalls deutlich um 5,3 Prozent (Vorjahr 11,0 Prozent) auf CHF 1,92 Millionen zu. Verantwortlich für diese Erhöhung sind gestiegene Umsätze am Devisenmarkt.

Ebenfalls zugenommen hat der übrige ordentliche Erfolg; er stieg um 48,0 Prozent auf CHF 4,39 Millionen. Grund dafür ist die Veräus-serung von Finanzanlagen im Umfang von CHF 1,57 Millionen.

Kumuliert betrachtet erhöhte die Clientis Zürcher Regionalbank ihren Netto-Betriebsertrag im Geschäftsjahr somit um erfreuliche 4,5 Prozent (Vorjahr 3,6 Prozent) auf CHF 54,43 Millionen.

 

Erfolgsrechnung – Aufwand

Demgegenüber steht ein Geschäftsaufwand von gesamthaft CHF 34,58 Millionen. Dies entspricht einer Zunahme von 2,6 Prozent (Vorjahr 0,0 Prozent). Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der Strategieumsetzung (Transformationsprogramm ALEA).

Der Personalaufwand nahm im Berichtsjahr um 3,3 Prozent auf insgesamt CHF 20,60 Millionen zu. Per 31. Dezember 2018 beschäftigte die Clientis Zürcher Regionalbank 151 Mitarbeitende, was einem teilzeitbereinigten Personalbestand von 126,6 Stellen (Vorjahr 130,1 Stellen) entspricht. Insgesamt sind 73 Frauen und 78 Männer angestellt. Als fortschrittliche Arbeitgeberin fördert die Clientis Zürcher Regionalbank flexible Arbeitszeitmodelle. So arbeitet fast die Hälfte der Mitarbeitenden in einem Teilzeitpensum.

Mit insgesamt CHF 13,98 Millionen (Vorjahr CHF 13,76 Millionen) schlug der Sachaufwand zu Buche, was eine Zunahme um 1,6 Prozent bedeutet. Ausschlaggebend für diese Zunahme ist unter anderem ein höherer Mietaufwand für Bankliegenschaften.